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Bericht

c) appenzeller-von-coelln

Decken und die VorbereitungenLange bevor ich heiß wurde meldete sich mein Frauchen bei Familie Brückner, weil ich von Merlot von der Erftquelle gedeckt werden wollte. Brückners und mein Frauchen waren sich schnell einig, dass wir beiden gut zusammen passen würden. Die Ahnentafeln wurden miteinander verglichen, damit die Inzucht so weit wie möglich ausgeschlossen werden konnte. Die Zuchtwerte von Merlot und mir wurden addiert und durch zwei geteilt – und außerdem war Merlot und mir das sowieso gleich, denn wir mögen uns sehr gerne! Unsere Frauchen und Merlots Herrchen waren sich von Anfang an einig, dass die Kleinen nicht vaterlos groß werden sollen, sondern auch die Familie Brückner bekommt die Adressen der neuen Familien. Alle Appenzeller von mir sollen geröntgt werden, damit wir eine gesunde Zucht halten können. Dann wurde ich heiß und Frauchen musste das sofort meinen „Schwiegereltern“ mitteilen. Nun wurden die Tage gezählt und da ich mein Frauchen mit der Heulerei und meinem Janken verrückt gemacht habe, fuhr sie schon am zwölften Tag mit mir zu Merlot. Wir gingen auf eine Wiese und hatten ganz viel Platz um zu spielen. Ich habe Merlot auch schon ganz schön angemacht, aber ganz drauf lassen wollte ich ihn noch nicht! Ich bin ja schließlich ein anständiges Mädchen! Aber der Arme platzte ja fast und versuchte sein Glück immer wieder. Da mein Frauchen merkte, dass ich noch nicht soweit war, verabredeten wir uns wieder für den nächsten Tag. Merlot und ich hatten ein wenig Muskelkater, aber wir waren nicht zu halten und rannten zusammen auf die Wiese, die wir schon kannten. Und wir spielten und ich flirtete Merlot so an. Nachdem auch hier wieder nichts ging fuhren wir zu Merlot nach Hause. Dort wurde weiter gespielt und geschmust und dann war ich bereit, und stieß Merlot nicht mehr zurück. Es tat schon sehr weh und meinem Schmerz ließ ich mit lautem Geschrei freien Lauf. Merlots Herrchen und mein Frauchen hielten uns dann auch sofort, damit wir uns nicht auseinander rissen. Diese Geborgenheit in den Armen unserer Rüdelführer tat sichtlich gut und entspannte die Situation und uns. Zur Erklärung: Wenn die Hündin heiß wird zeigt sich das durch erste Bluttropfen aus der Scheide. Es ist sinnvoll den Termin zu notieren, um die fruchtbaren Tage besser bestimmen zu können. Meistens liegen die zwischen dem 8. und 18.Tag, genauer um den 13.Tag herum. In dieser Zeit ist die Hündin deckbereit und zeigt das auch in ihrem Verhalten. Sie stellt sich dem Rüden und biegt die Rute zur Seite und duldet ein Aufsteigen. Für den Züchter ist es wichtig, die heißen Tage mitzuzählen, damit er den richtigen Decktag ermitteln kann. Wenn die Hündin in die "Stehphase" kommt, meistens ab dem 11.Tag, (kann aber auch früher oder später sein) bietet sie sich regelrecht an und entblößt die Genitalien, drückt sie nach außen und biegt die Rute in einer waagerechten Biegung zur Seite. Lässt sie das Aufsteigen zu, sind die "empfänglichen Tage" gekommen!Um den richtigen Decktag zu bestimmen reicht normaler Weise die Beobachtung. Sobald die Hündin das erste Mal "steht", ist sie zum Decken bereit. Es gibt auch die Möglichkeit durch den Tierarzt den geeigneten Tag feststellen zu lassen. Dies ist, zumindest bei unerfahrenen Züchtern und bei längeren Anreisen, sehr empfehlenswert. Erfahrene Züchter und Tierärzte können an der Vulva und an der Art des Ausflüsses die Bereitschaft der Hündin, zumindest, einschätzen.Wenn eine Hündin gedeckt werden soll, reist sie immer zum Rüden. Eine sehr dominante Hündin kann in ihrer gewohnten Umgebung zu selbstsicher sein und spielt ihre Überlegenheit aus. Damit könnte sie einen unerfahrenen Rüden einschüchtern.Die Hunde spielen miteinander, lernen sich kennen, die Hündin animiert den Rüden, stellt sich hin, um dann im letzten Moment auszuweichen, wodurch der Rüde noch erregter wird. Sobald der Rüde auf die Hündin steigen kann und eingedrungen ist, gibt er auch nach wenigen Stößen sein Sperma ab. Dabei bildet sich beim Rüden eine Verdickung an der Peniswurzel, die von der Vulva der Hündin umschlossen wird. Dadurch bleiben die Hunde für mehrere Minuten aneinander hängen, 10-30 Minuten sollten hier als Massstab gelten. Nach vollzogenem Spermaerguss hebt der Rüde seinen Hinterlauf über den Rücken der Hündin, der Besitzer kann ihm dabei helfen . Beide Hunde sollten dabei gehalten werden, damit sie sich nicht verletzen. Außerdem beruhigt es beide Tiere ein wenig, wenn die vertrauten Personen bei ihnen sind.Zurück zu Merlot und mir. Am darauffolgenden Tag trafen wir uns nochmal zum „Nachdecken“ wieder daheim bei Merlot. Wir waren so heiß auf uns, dass Frauchen noch nicht mal gesessen hat, als sie mich schon wieder halten musste. Nach zwanzig Minuten ließ ich Merlot dann wieder frei und wir ruhten uns , bei leckeren Würstchen, aus. wir bekamen noch mit auf den weg, dass ich nach dem Deckakt mindestens 2 Stunden nicht zum Pipi machen gehen sollte, damit der Samenerguß bei dieser Gelegenheit nicht abfliest und kein Urin in die Scheide eindringt. Frauchen fuhr mit mir nach Hause und jeden Tag wenn es „Sträßchen“ ging, blieb ich vor dem Auto sitzen, denn damit waren wir beim letzten Autofahren bei Merlot. Der hatte so Sehnsucht nach mir, dass er nichts mehr gefressen hat. Selbst gutes Zureden von Herrchen und Frauchen brachten nichts. Merlot war liebeskrank. Erst nach etwa 10 Tagen fing er wieder an, etwas zu sich zu nehmen – und auch nur, weil Frauchen was besonders leckeres gemacht hat. Ich könnte dafür von morgens bis abends fressen. Ich bin auch viel ruhiger geworden, sagt mein Frauchen. Wir werden sehen, wie ich mich in den nächsten Tagen verändere…..